3MUC Triathlon am 06.09.2015    


Zum Abschluss der Tria-Saison wollte ich dieses Jahr noch eine olympische Distanz absolvieren.
Bei der Suche nach einem geeigneten Wettkampf stieß ich auf den 3muc-Tria in Oberschleißheim. Das ist zwar nicht gerade hier um die Ecke, aber dafür darf man auf der Ruderregatta-Strecke schwimmen. Das kenne ich ja bereits von Köln und ich liebe es! Es ist eigentlich wie ein riesiger Pool mit Bahnen (Leinen unter der Wasseroberfläche), nur eben ohne das ständige Gedrängel wie im Schwimmbad üblich. Das gab für mich den Ausschlag - dafür fahr' ich auch schon mal ein paar Kilometer weiter.
Nach meiner Ankunft am Vortag hab' ich mir erst mal den Ort des Geschehens angesehen. Alles war friedlich, das Wasser glasklar und von der Sonne beschienen. Leider zog dann am Abend das schlechte Wetter über's Land und als ich am nächsten Morgen aufwachte, regnete es in Strömen bei 8 Grad und mit kalten Windböen. Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt :-( Gott sei Dank ließ der Regen mit der Zeit nach. Also wartete ich im Auto und zögerte das Einrichten der Wechselzone so lange wie möglich hinaus. Und am Ende wurde ich belohnt! Etwa 45 min vor dem Start hörte es dann auf und ich konnte mich endlich ans Werk machen. Schnell alles in die Wechselzone packen, Wettkampfbesprechung, umziehen und dann waren's auch nur noch fünf Minuten bis zum Start. Warmmachen war leider nicht.
Also rein ins kühle Nass (17,5 Grad) und noch ein paar Meter einkraulen. Und dann ging's auch schon los. Das Schwimmen war wie erwartet recht angenehm. Jede Menge Platz, aber trotzdem sehr einfach zu orientieren. So konnte ich sehr kontrolliert eine für mich recht passable Schwimmzeit einfahren. Leider hab' ich das dann in der Wechselzone wieder verspielt, weil ich irgendwie überhaupt nicht aus meinem Neo rausgekommen bin. Nach viel Gezerre und dem damit verbundenen Wadenkrampf hatte ich es dann endlich geschafft. Also ab auf's Rad . Die Aufgabe lautete: 8 Runden um den großen Pool. Auf dem Hinweg blies einem der Wind von schräg vorne ins Gesicht. Das habe ich erst gemerkt, als ich aus dem Windschatten der Zuschauertribüne heraus kam und erst mal ein gutes Stück nach rechts 'verschoben' wurde. So ging es also Runde um Runde: mit Tempo 30 raufschnaufen, und dafür im höchsten Gang wieder zurück. Wie immer hab' ich mich beim Radfahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert, aber dafür darf man ja im Anschluss auch noch Laufen :-) Das ging wie erwartet wesentlich besser und ich konnte noch einige Plätze gut machen. Im Ziel gab's dann ganz bayerisch Würstl und bleifrei-Weizen :-) Leider hat's nicht ganz für's AK-Treppchen gereicht, aber immerhin schien mittlerweile wieder die Sonne und hat mir den Rest des Tages versüßt.
Insgesamt ein schöner, familiärer Wettkampf mit etwas eintönigem Radteil, aber dafür mit unschlagbarer Schwimmstrecke.

Ergebnis
Gesamt: 02:21:47 (Schwimmen: 26:33, Rad 01:17:25, Lauf: 37:49)
Gesamt Platz 50, AK 5

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