eXtreme Run am 15.11.2014 in Magstadt 

von Thomas           


Nachdem ich nahezu schon alles an Lauf und Triathlon Wettkämpfenbestritten habe, suche ich eine neue Herausforderung, einen Xtreme Run, einGeländelauf mit Hindernissen.

 

Am 15.11. in Magstadt , 10,6 km und nicht weniger als 17Hindernisse, ich bin gemeldet.


Mit weiteren 450 Startern höre ich dem Sprecher aufmerksam zu. Erweist ausdrücklich darauf hin das alle Hindernisse voll und ganz überwunden und zwei mal gelaufen werden müssen, ansonsten erfolgt dieDisqualifikation. Pünktlich 14:00 Uhr erfolgt der Start. Nach 200 Metern mussich gleich ein ca. 0,80 Meter hohes Hindernis überwinden.  Danach ab inden Wald, schräge Passagen und schlammige Wege. Dann ein 50 Meter langerwadentiefer Wassergraben gefühlt 5°C kalt, egal durch, die Schuhe sind eh schonnass und schlammig, sie fühlen sich allerdings 2 kg schwerer an als davor.Jetzt unter einer 30 cm niedrigen Plane  10 Meter bäuchlings, kriechendgut durchgekommen, da macht sich die Bundeswehr Ausbildung bezahlt. Nach 300Metern geht es über 2 große Baumstamm Pyramiden, nur nicht abrutschen denke ichmir. Jetzt wird es übel, es geht steil bergab, kaum Halt und fester Grund,trotz meinen Crossschuhen ist es ein einziger Eiertanz in Richtung tiefsterStelle des Laufes. Jetzt ein kurzer Asphaltweg, links ab und wieder im Geländeeine  extreme Steigung, nicht das es schon steil genug wäre, nein, einePlane liegt auf der Wiese , mit Wasser und Seife angereichert, da hilft nurAugen zu und hoch, aber sehr, sehr vorschichtig, sonst geht es rückwärts. Guthochgekommen, jetzt über eine Feuerwand springen und weiter Richtung Start-Ziel Bereich wo ein Reifenstapel überquert werden muss, auch gut gegangen.Jetzt geht es auf die 6 km große Schleife, Schlammlöcher, rutschige Treppenrunter, erneut ein Hindernis das auf allen Vieren passiert werden muss. Weitergehts, ich sehe Seile über die Strecke gespannt, in verschiedene Höhen , diesewerden von emsigen Streckenposten extrem in Schwingung versetzt, machtanscheinend riesig Spaß.


Ich höre Stürze hinter mir, ok, es hat keiner gesagt es isteinfach. Endlich mal ein anständiger Waldweg aber nur kurz, jetzt kommts, ichsehe Menschen an Seilen die sich eine ca. 60Grad steile Wand hochhangeln,


Ach du Sch....., nützt nichts, jetzt schnappe ich mir das Seil unddenke, nur nicht abrutschen sonst wirds unangnehm. Oben angekommen geht esweiter wie gehabt, Schlammlöcher, Matsch und Schrägpassagen. Mein Puls ist auchschon am Anschlag aber da kommen ja noch diese Treppen die wir zu Anfangruntergelaufen sind. Ok, ich bin im roten Bereich und  40Stufen   - gehen-    aber nicht nur ich!


Jetzt geht es wieder Richtung Parcour, jetzt verstehe ich auchwarum der Sprecher sagte, die Hindernisse im Parcour müssen zwei mal gelaufenwerden.Also nochmal Wassergraben, kriechen, Baumstämme, steil den Berg ab umden Zuschauern dann auf der Plane mit Seife ein Spektakel zu bieten. DieFeuerwand und der letzte Anstieg vor dem Ziel wird schon nicht mehr realisiert,aber an den Reifenstapeln muss nochmal höchste Konzentration her, sonst wird esschmerzhaft. Geschaft, nach 1:00:13 min bin ich als 146 zigster im Ziel.

 

Von den Gemeldeten 450 kamen 370 ins Ziel.


Wer gerne mal  etwas ausprobiert, ich kann es nur empfehlen. 

 

Sportliche Grüße, Thomas